Die Entwicklung des UKW-Radios

Insbesondere im Jahre 1950 wurde das Rundfunkgerät auf Mittelwelle ausgestrahlt. Als der 2. Weltkrieg zu Ende ging wurde auf Kongressen über die Zukunft des Radios diskutiert. Die Bundesrepublik Deutschland als besetzte Nation war in keinster Weise vertreten und empfing lediglich relativ wenige, schlechte Frequenzen:

Die deutschen Bürger sollten ja ohnehin keinen zentralen Rundfunk mehr haben. Die Alternative war die UKW, welche anders als die Mittelwelle nur ausgesprochen geringe Reichweiten, dafür allerdings eine enorm bessere Qualität hatte. Die ersten Ultrakurzwellen-Sender Mitte der 1950er Jahre hatten zunächst nur wenige Hörer, weil für den Empfang teure Radio’s vonnöten waren. Glücklicherweise konnten sich die Leute durch das Wirtschaftswunder letztlich auch Radios zulegen.

Klassische Musik war gestern, nun kommt die Popmusik!

Bis in die 70er Jahre schalteten die Zuhörer das Radiogerät ganz bewusst für eine bestimmte Sendung ein. Auf die Hitparade folgte Klassik, dann News und dann ein Hörspiel. Jeder Zuhörer hatte so seine favorisierte Uhrzeit, dennoch keinen Lieblingssender. Das wandelte sich mit der Veröffentlichung des Fernsehgeräts, welches, dem Radioapparat gewaltige Rivalität machte.

Die Hörer mussten nun nicht länger ausharren, bis „ihre“ Sendung im Radio kam, stattdessen sollte das Radio sie durch den Tag begleiten. Die Folge waren mehr Vielfalt, mehr News, schnellere Berichterstattung und jede Menge Musik. Man passte sich den geänderten Hörgewohnheiten an.

Die Geburt des Privatfunks

Anfang der 80er Jahre pflasterte das oberste deutsche Gericht durch einen Entscheid den Weg für den privaten Hörfunk. Cityradios sowie landesweite Programme eroberten den Radiomarkt. Schwierige Zeiten für die öffentlichen Kanäle, welche sich auf der einen Seite dem Zeitgeist und hiermit dem privaten Musikgeschmack anpassen und konträr dazu eigene Akzentuierungen stellen mussten.

Ein Effekt war, dass die vielfältigen Programme der öffentlichen Sender verstärkt nach Alter sowie Musikfarbe voneinander abgegrenzt wurden. Um nicht noch mehr junge Menschen an die Privaten zu verlieren, wurden zusammen mit den Pop- auch Jugendwellen bewährt.

Das World Wide Web löst das Rundfunkgerät ab und wird DAS Medium im 21. Jahrhundert!

Mittlerweile hat das Internet das Radiogerät als „schnellstes Medium“ überholt. Und wenngleich die Radiopräsenz für jede Menge Musiker damals unerlässlich war, stellen etliche von diesen ihre neusten Songs heute im World Wide Web vor. In diesen Tagen hat kaum noch ein junger Mensch einen Radioempfänger. Sie hören und kaufen Musik über das Internet. Aus diesem Grund sind die Radioprogramme auch im Internet zugegen. Hier erhalten die Zuhörer neben Berichten und Pics, genauso einen Stream des Programms. So beliefern massenweise Radios im Internet an jedem Ort und zu jeder Zeit den persönlichen Musikgeschmack.

Bluetooth Kopfhörer Sport:

Musik macht uns glücklich und wir können sie gar nicht mehr aus unserem Leben wegdenken. Deswegen nutzen wir viele verschiedene Medienquellen um unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Unter anderem nutzen wir das Radio aber auch Streaming-Apps wie Spotify. Besonders Smartphones werden hauptsächlich zum Musik hören genutzt. Dafür werden Bluetooth Kopfhörer verwendet um mobil und bequem Musik genießen zu können.